Insektensommer 2024

Im Juni und August finden zwei große Insekten Zählaktionen statt

Gefleckter Schmalbock Foto:  Slimguy CC BY-SA

Gefleckter Schmalbock Foto: Slimguy CC BY-SA

Eine Stunde Insekten beobachten und zählen

Insekten beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei noch die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen – all das vereint der „Insektensommer“.

Vom 31. Mai bis 9. Juni (Nachmeldezeitraum bis 16. Juni) und
vom 2. bis 11. August (Nachmeldezeitraum bis 18. August) rufen NABU, LBV und NABU-Naturgucker dazu auf, eine Stunde lang das Summen und Brummen in der Umgebung zu beobachten.

Näheres unter: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/index.html


Meldungen und Informationen des NABU

Dieter Geib verstorben

>>    Nachruf

Mitgliederversammlung 2024

Am 14. März 2024 fand ab 19:00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung der NABU Ortsgruppe Altstadt in der Gaststätte  "Zum Dorfbrunnen", Kantstr. 17a, Kirkel-Altstadt statt. Bei den Neuwahlen wurde die Wahl eines neuen 2. Vorsitzenden sowie die Wahl eines Vogelwartes zurückgestellt. Die sonstigen Neubesetzungen finden sich unter dem Punkt Vorstand.

125 Jahre NABU

Vor genau 125 Jahren gründete Lina Hähnle den Bund für Vogelschutz, aus dem der NABU hervorging. Seitdem ist viel geschehen: Wir haben Moore wiedervernässt, bedrohten Arten auf die Beine geholfen, Lebensräume renaturiert und uns in die Politik eingemischt. Das macht uns stolz, aber der größte Dank geht heute an Sie: die Mitglieder, die Unterstützer/innen, die ehrenamtlichen Helfer/innen und die, die sich für die Natur stark machen. Denn Sie alle machen Naturschutz erst möglich!

Lina Hähnle nannte damals als Grund für ihr Engagement, sie könne die rücksichtslose Ausbeutung der Natur nicht mehr mit ansehen. Das ist lange her, doch die Ausbeutung ist noch immer aktuell und hat die Klima- und Naturkrise zur Folge. Das sind Gründe, warum Naturschutzarbeit wichtiger ist denn je. Als NABU engagieren wir uns weiterhin für Mensch und Natur und setzen dabei auf Ihre Unterstützung. Denn nur gemeinsam kann es gelingen, die Krisen der Zeit zu bewältigen.

Packen wir es an!

Artenschutz bei der Gebäudesanierung

Arbeitshilfe Artenschutz für die energetische Gebäudesanierung - Schwerpunkt Vögel (pdf)

Vogel des Jahres 2024

05. Oktober 2023 – Deutschland hat gewählt: Der künftige Vogel des Jahres 2024 wird der Kiebitz sein – damit löst er ab Januar den amtierenden Jahresvogel, das Braunkehlchen, ab. Fast 120.000 Menschen haben sich an der vierten öffentlichen Vogelwahl vom NABU und seinem bayerischen Partner, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), beteiligt.

Auf den Kiebitz entfielen dabei 33.289 Stimmen (27,8 Prozent), 27.404 (22,9 Prozent) auf den Steinkauz, 25.837 (21,5 Prozent) für das Rebhuhn, 23.239 (19,4 Prozent) auf die Rauchschwalbe und 10.152 (8,5 Prozent) für den Wespenbussard.

„Wieder haben weit über 100.000 Menschen aus ganz Deutschland an unserer öffentlichen Vogelwahl teilgenommen. Das Interesse an der heimischen Vogelwelt ist ungebrochen. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer.

Hecken zurückschneiden oder entfernen

Ein radikaler Rückschnitt oder gar das Entfernen einer Hecke ist nur in der Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar erlaubt, damit Vögel nicht beim Brüten gestört werden. Vom 1. März bis zum 30. September ist lediglich ein "schonender Form- und Pflegeschnitt" erlaubt, sofern Sie dabei auf die in der Hecke lebenden Tiere Rücksicht nehmen.

Ein Rückschnitt der Hecke ist im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht unter Umständen sogar vorgeschrieben: Zum Haus gehörende Hecken dürfen nämlich nicht auf den Gehweg oder die Straße hinauswachsen, um die Verkehrssicherheit nicht zu gefährden.

Hummeln

 

Jeder kennt sie. Jeder liebt sie: die plüschigen Summer und Brummer – die Hummeln. Sie sind gute Flieger und sehr nützlich. In Mitteleuropa leben etwa 50 verschiedene Hummelarten. Jede Art hat individuelle Farben und Muster, so dass sie daran sehr gut auseinander zu halten sind. Ackerhummel, Erdhummel und Steinhummel sind drei der häufigsten Arten. Können Sie sie unterscheiden?

Weitere interessante Einzelheiten beim NABU.
 

Drohnen stören unsere Vögel

Lebach – Aus gegebenem Anlass weist der Naturschutzbund (NABU) darauf hin, dass Multikopterflüge (sog. Drohnen) in ausgewiesenen Naturschutzgebieten bzw. NATURA-2000-Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten sind. Insbesondere zur Fortpflanzungszeit reagieren gerade störungsempfindliche Vogelarten besonders sensibel auf derartige Beeinträchtigungen, die im ungünstigsten Fall zur Brutaufgabe führen können.

Konkreter Hintergrund sind die begleitenden Umstände bei einer großen Demonstrationsveranstaltung von Mitarbeitenden eines saarländischen Automobilwerkes im vergangenen Oktober am Cloef-Aussichtspunkt an der Saarschleife. Die Kundgebung wurde von einer beauftragten Firma unter Zuhilfenahme von Multikopter-Aufnahmen dokumentiert. Das Fluggerät bewegte sich dabei auch über dem angrenzenden Naturschutzgebiet und störte nachweislich die dort lebenden Wanderfalken, wie ein Mitarbeiter der AG Wanderfalken vor Ort feststellen musste.

Ähnliches gilt auch außerhalb von Schutzgebieten, wenn uneinsichtige Hobbyflieger spektakuläre Drohnenaufnahmen an Horstplätzen streng geschützer Großvogelarten, etwa von Greifvögeln oder Störchen, aufzeichnen wollen. Auch das ist ohne entsprechende artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung, deren Beantragung hinreichend begründet sein muss, unzulässig. Entsprechende Verstöße sind insbesondere bei Vorsatz sogar strafbewehrt.

Die betreffenden Schutzgebietsflächen, die einer Flugbeschränkung unterliegen, können über die Anwendung Schutzgebietskataster des Saarlandes, abrufbar über das Geoportal Saarland, https://geoportal.saarland.de, eingesehen werden.

Für Rückfragen:

Wendelin Schmitt, Geschäftsstellenleiter, E-Mail: wendelin.schmitt@NABU-saar.de

NABU Vogel-Porträts: Steckbriefe und Bilder von 314 Vogelarten in Deutschland

Wie viele Blaukehlchen brüten in Deutschland, wie balzen Kraniche und wie sehen eigentlich Kampfläufer aus? In unseren Vogelporträts haben wir viele Zahlen, Informationen und Bilder von unseren heimischen Vögeln zusammengestellt. Schauen Sie doch mal rein.

Keine Angst vor Hornissen

Bei anhaltend schönen Sonnentagen lassen sich Hornissen, Wespen und Co wieder vermehrt in unseren Gärten blicken. Kein Grund zur Panik, wenn einige einfache Regeln beachtet werden.

Hornissen sind vom Aussterben bedroht und deshalb durch das Bundesnaturschutzgesetz und durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Die Hornisse darf nicht getötet und ihr Nest nicht beschädigt oder sogar zerstört werden. Die friedliche Hornisse sticht nur, wenn sie sich bedroht fühlt. Der Anlass ist meist vermeidbares menschliches Fehlverhalten.

Ist es passiert, bewahren Sie Ruhe. Es ist ein Märchen, dass Hornissenstiche gefährlicher sind, als Bienen- und Wespenstiche. Die Hornisse wehrt sich mit einem Adrenalinhemmer gegen ihren vermeintlichen Angreifer. Die Einstichstelle gleich kühlen. Nehmen Sie keinen Alkohol zu sich, besser einen starken Kaffee, der den Kreislauf anregt und die Adrenalinausschüttung verstärkt. Bei mehreren Stichen kann Calcium genommen werden.

Liegt eine Insektenstich-Allergie vor (2 - 3% der Bevölkerung) sicherheitshalber sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen. Allergiker sollen im Sommer und Herbst immer ein Notfallset mitführen.

Der NABU Saarland, das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) als Artenschutzbehörde und die saarländischen Hornissenberater setzen sich dafür ein, dass Hornissennester geschützt und erhalten bleiben können. Deshalb beraten wir Bürgerinnen und Bürger, die sich wegen Hornissen in ihrer Wohnumgebung Sorgen machen, gerne und ausführlich.

Weitere Einzelheiten im NABU-Flyer (pdf).

Kontakt: NABU Saarland, Landesgeschäftsstelle, Tel. 0 68 81 / 9 36 19 - 0

Tränke für Vögel

Genauso wie andere Tiere müssen auch Vögel trinken. Eine Vogeltränke im Garten ist daher ein willkommenes Angebot. Hier können sich die Federfreunde erfrischen, sich putzen und trinken. Darüber freuen sich nicht nur die Vögel – der Anblick bereitet auch uns Menschen immer wieder Freude. Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser möglichst täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Damit die Vögel keiner Katze zum Opfer fallen, sollte das Vogelbad in mindestens anderthalb Metern Höhe angebracht werden.

Morgens ein Konzert erleben

Stellen Sie Ihren Wecker nach den Piepmätzen!

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher*innen am Morgen ein wahres Vogelstimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen.

Der Sonnenaufgang ist dabei der Referenzzeitpunkt. Fast alle Vogelarten beginnen bereits vor Sonnenaufgang zu singen, die ersten bereits, wenn es noch fast vollständig dunkel ist. Mit fortschreitendem Frühjahr verlagert sich daher der morgendliche Gesangsbeginn in immer frühere Morgenstunden. Gleichzeitig sind die Vögel im Osten wegen des früheren Sonnenaufgangs immer früher dran als Artgenossen weiter im Westen.

Auffangstationen im Saarland

Programm 2024

Was haben wir für 2024 an Exkursionen und Wanderungen geplant?

Das vorläufige Programm finden Sie hier.

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NiS - Naturschutz im Saarland

Bei uns wird nicht gegendert!

Wir nutzen keine "Sternchen" - wir wollen unsere deutsche Sprache nicht verschandeln. Selbstverständlich wenden wir uns gleichermaßen an Frauen, Männer und alle anderen Menschen.