Kräuterwanderung

Montag, 11. Juli 2022
Führung: Harry Regin
Treffpunkt: 18 Uhr, Parkplatz KiTa Altstadt (ehemalige Volksschule)
Dauer: ca. zwei Stunden

Pflanzen am Wegesrand, oft unbeachtet oder als lästiges Unkraut in Verruf, können in vielfältiger Hinsicht verwendet werden - in der Küche zur Verfeinerung von Suppen und Salaten, aber auch als Heilmittel bei allerlei Wehwehchen, Und auch für den Naturhaushalt spielen Brennnesseln, Wegeriche, Hirtentäschel und Co. eine wichtige Rolle. Die Exkursion gilt solchen alltäglichen und oft übersehenen Gewächsen.


Meldungen und Informationen des NABU

Unterstützung für den Herbstzug unserer Vögel gesucht!

Die NABU-Beringungsstation „Mittleres Saartal“ in Saarlouis-Lisdorf sucht ehrenamtliche Unterstützung für das saisonale Projekt der Erfassung des herbstlichen Vogelzugs durch wissenschaftliche Vogelberingung.

Wir suchen erfahrene Beringer*innen mit praktischer Beringungserfahrung, aber auch Beringungshelfer*innen ohne Vorkenntnisse als ehrenamtliche Unterstützung für den standardisierten Fangbetrieb der Station.

- Projektzeitraum 21.07.–31.10.2022.
- Wöchentlich mindestens fünf Beringungstage und zwei freie Tage, die je nach Wetter und Verfügbarkeit des Personals spontan terminiert werden.
- Fang mit Japannetzen, stündliche Netzkontrollen mit bis zu 500 Vögeln pro Tag.
- Täglich mindestens 8 Stunden Fangbetrieb ab Sonnenaufgang.
- Kostenfreie Unterkunft in der Station möglich.
- Dusche/WC können bei IKEA rund um die Uhr mitbenutzt werden.

Bei Interesse, uns als Helfer*in zu unterstützen freuen wir uns auf eure Mail, WhatsApp oder euren Anruf. Eure Fragen klären wir natürlich gerne auch im persönlichen Gespräch.

Hindergrundinformationen und weitere Einzelheiten findet Ihr in folgender Übersicht (pdf).

Im Sommer kommen wieder die Grasmilben

Im vergangenen Sommer waren Kinderarztpraxen voll mit weinenden Kindern, die sich wund kratzten. Doch es gibt Maßnahmen, die bei juckender Haut helfen und Wege, sich vor den Milben zu schützen.

Ob das gleiche Drama wie im Juni 2021 in diesem Jahr wieder auf uns zukommt, ist für die Experten noch
unklar. „Es wird stark davon abhängen, wie warm und trocken der Sommer werden wird“, sagt Wendelin
Schmitt vom Naturschutzbund (NABU) Saarland. Mit den Plagegeistern rechnen muss man ab Juni, dann
können sie noch bis Oktober vorkommen.

Lesen Sie hierzu den Artikel von Sebastian Dingler in der Saarbrücker Zeitung vom 18. Mai 2022 (pdf).

Stunde der Gartenvögel vom 13. bis 15. Mai 2022

Die große Vogelzählung, immer am zweiten Mai-Wochenende.

Seit Wochen bieten uns Vögel in Gärten und Parks ihre einmaligen Frühlingskonzerte. Welche Arten und wie viele es noch sind, die uns vor allem morgens mit ihrem Gesang erfreuen, wird das Wochenende vom 13. bis 15. Mai zeigen: Der NABU ruft gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Jugend im NABU (NAJU) zur 18. „Stunde der Gartenvögel“ auf.
Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Umfrage teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint diese Aktion. Alle Naturliebhaber/innen sind aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Die 18. Auflage der Zählung findet in diesem Jahr vom 13. bis 15. Mai 2022 statt.

Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Je mehr Menschen bei der Stunde der Gartenvögel mitmachen, desto besser können die NABU-Ornithologen den Zustand der Vogelpopulationen in unseren Siedlungen einschätzen. Im letzten Jahr nahmen mehr als 140.000 Menschen an der Umfrage teil und meldeten aus über 95.000 Gärten und Parks mehr als 3,1 Millionen Vögel. Ziel der Aktion ist es, Trends bei den Beständen über die Jahre hinweg zu verfolgen. Weil die „Stunde der Gartenvögel“ schon seit 2006 stattfindet, können die Ornithologen beim NABU bereits auf einen umfangreichen Datenschatz zurückgreifen. Aber auch wer wenig über Vögel weiß, kann an der Zählung teilnehmen.

Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Für noch unerfahrene Teilnehmer/innen macht unsere Zählhilfe das Erkennen der Vögel einfach. Außerdem bieten wir die kostenlose App "NABU Vogelwelt" (erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt), welche beim Identifizieren hilft und über die auch die Ergebnisse gemeldet werden können. Wichtig ist es außerdem, nur eigene Beobachtungen zu melden, selbst wenn während der Zählung lediglich wenige Vögel gesichtet werden; denn auch diese Informationen stellen wichtige Daten für die Auswertungen des NABU dar. Schlussendlich geht es nicht um einen Wettbewerb, wer die meisten Vögel zählt, sondern darum, eine realistische Momentaufnahme zu erhalten.

Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de oder über die o.g. App gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Meldeschluss ist der 23. Mai 2022.

Weitere Informationen unter www.nabu.de

Saarländische Weißstörche weiter im Aufwind

Lebach – Sagenhafte 25 Brutpaare brüteten 2021 im Saarland, bisher der absolute Höhepunkt nach der ersten Brutansiedlung 1998 in Homburg-Beeden. Der Schwerpunkt der Vorkommen lag mit 17 Brutpaaren im Saarpfalz-Kreis, gefolgt von fünf Brutpaaren im Landkreis St.Wendel, zwei Brutpaaren im Landkreis Neunkirchen sowie erstmals einem Brutpaar im Landkreis Merzig-Wadern. Insgesamt flogen 45 Jungvögel aus.

Als Grund der weiteren Ausbreitung der Störche wird die geringere Mortalitätsrate beim Zug ins Winterquartier nach Spanien sowie das gute Nistplatzangebot in geeigneten Lebensräumen angesehen. Eine weitere Steigerung der Population, insbesondere im noch unbesiedelten Moseltal, wird prognostiziert. Ebenso wird  von den saarländischen Ornithologen auch an der Unteren Blies noch Kapazität für weitere Weißstorchansiedlungen gesehen.

Bemerkenswert ist, dass die Störche in erheblichem Umfang auch natürliche Brutplätze nutzten. So siedelten neun Brutpaare auf alten, großen Pappeln an der Blies, wo sie eigenständig Horste errichteten, während ansonsten in der Regel gerne künstliche Nistplattformen angenommen werden.

Für Rückfragen:
Christoph Braunberger, NABU-Storchen-AG, mobil 0175 8581208
E-Mail: christoph.braunbergerNABU-saar.de

Vogel des Jahres 2022

Die Wahl zum Vogel des Jahres 2022 ist entschieden:
Der Sieger der zweiten öffentlichen Wahl zum Vogel des Jahres vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz) steht fest: Der Wiedehopf (Upupa epops) hat mit 45.523 und 31,9 Prozent die meisten Stimmen erhalten. Damit ist er nach dem Rotkehlchen der zweite Jahresvogel, der von allen Menschen in Deutschland gewählt werden konnte.

Auf Platz zwei landete die Mehlschwalbe mit 34.773 Stimmen (24,4 Prozent), gefolgt vom Bluthänfling mit 28.442 Stimmen (19,9 Prozent), dem Feldsperling mit 23.259 Stimmen (16,3 Prozent) und dem Steinschmätzer (10.801 Stimmen, 7,6 Prozent).

Die wenigsten, die den Wiedehopf zum Jahresvogel gewählt haben, dürften ihn selbst einmal in der Natur gesehen haben. Denn er kommt nur in einigen Regionen Deutschlands vor, wie zum Beispiel am Kaiserstuhl in Baden-Württemberg, in Rheinhessen oder in den Bergbaufolgelandschaften der Lausitz in Brandenburg und Sachsen. Dort ist das Klima für den wärmeliebenden Vogel geeignet. Der Wiedehopf lebt von größeren Insekten und ihren Larven. Er frisst gerne Käfer, Grillen, Heuschrecken und Schmetterlingsraupen. Es darf auch mal eine Spinne oder sogar eine kleine Eidechse sein. Als Zugvogel verbringt er den Winter in Afrika. Der wissenschaftliche Gattungsname „Upupa“ ist eine Nachahmung des Klangs seines dreisilbigen „upupup“-Balzrufes.

Die Population des Wiedehopfes gilt in Deutschland als gefährdet, da es aufgrund fehlender Lebensräume nur noch wenige Brutpaare gibt – zur Zeit sind es etwa 800 bis 900 Exemplare. Doch das Verbreitungsgebiet dieses wärmeliebenden Vogels wächst, was ein klares Anzeichen des Klimawandels ist.

Weitere Informationen unter: www.vogeldesjahres.de

Tränke für Vögel

Genauso wie andere Tiere müssen auch Vögel trinken. Eine Vogeltränke im Garten ist daher ein willkommenes Angebot. Hier können sich die Federfreunde erfrischen, sich putzen und trinken. Darüber freuen sich nicht nur die Vögel – der Anblick bereitet auch uns Menschen immer wieder Freude. Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser möglichst täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Damit die Vögel keiner Katze zum Opfer fallen, sollte das Vogelbad in mindestens anderthalb Metern Höhe angebracht werden.

Morgens ein Konzert erleben

Stellen Sie Ihren Wecker nach den Piepmätzen!

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher*innen am Morgen ein wahres Vogelstimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen.

Der Sonnenaufgang ist dabei der Referenzzeitpunkt. Fast alle Vogelarten beginnen bereits vor Sonnenaufgang zu singen, die ersten bereits, wenn es noch fast vollständig dunkel ist. Mit fortschreitendem Frühjahr verlagert sich daher der morgendliche Gesangsbeginn in immer frühere Morgenstunden. Gleichzeitig sind die Vögel im Osten wegen des früheren Sonnenaufgangs immer früher dran als Artgenossen weiter im Westen.

Auffangstationen im Saarland

Programm 2022

Was haben wir für 2022 an Exkursionen und Wanderungen geplant?

Das vorläufige Programm finden Sie hier.

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Profiteure des nassen Sommers: Das Geheimnis blauer Schleimpilze

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