NABU-Altstadt im Mai

Mai-Termine:
Ornithologische Exkursion 27.5.
Kräuterwanderung 13.5.      FÄLLT  AUS !!!
Monatstreff 23.5.

Natur im April, Foto: M. Geib

Natur im April, Foto: M. Geib

Kräuterwanderung im Frühjahr: Montag, 13. Mai 2024, 18 Uhr,
Fällt krankheitsbedingt aus
Treffpunkt: Oberbexbach, Am Stockwäldchen
Führung: Harry Regin, Pilzfreunde Saar-Pfalz
Dauer; zwei Stunden, solides Schuhwerk empfehlenswert

 

Monatstreff: Donnerstag, 23. Mai 2024, 19 Uhr. in der Gaststätte „Zum Dorfbrunnen“, Kantstraße 17a (um eine Woche verschoben)

 

Vogelkundliche Wanderung: Montag, 27. Mai 2024, 18 Uhr
„Gefiederte Sänger im Taubental“
Führung: Christoph Braunberger, Ornithologischer Beobachterring Saar (OBS)
Treffpunkt: Wanderparkplatz im Taubental, Marxweiher
Dauer: etwa 2 Stunden; Fernglas empfohlen

 

 

 


Meldungen und Informationen des NABU

Dieter Geib verstorben

Am 18. Februar, einen Tag nach dem Aufbau des Krötenzauns im Taubental ist der 2. Vorsitzende der Ortsgruppe, Dieter Geib, plötzlich und unerwartet verstorben.

Mitgliederversammlung 2024

Am 14. März 2024 fand ab 19:00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung der NABU Ortsgruppe Altstadt in der Gaststätte  "Zum Dorfbrunnen", Kantstr. 17a, Kirkel-Altstadt statt. Bei den Neuwahlen wurde die Wahl eines neuen 2. Vorsitzenden sowie die Wahl eines Vogelwartes zurückgestellt. Die sonstigen Neubesetzungen finden sich unter dem Punkt Vorstand.

125 Jahre NABU

Vor genau 125 Jahren gründete Lina Hähnle den Bund für Vogelschutz, aus dem der NABU hervorging. Seitdem ist viel geschehen: Wir haben Moore wiedervernässt, bedrohten Arten auf die Beine geholfen, Lebensräume renaturiert und uns in die Politik eingemischt. Das macht uns stolz, aber der größte Dank geht heute an Sie: die Mitglieder, die Unterstützer/innen, die ehrenamtlichen Helfer/innen und die, die sich für die Natur stark machen. Denn Sie alle machen Naturschutz erst möglich!

Lina Hähnle nannte damals als Grund für ihr Engagement, sie könne die rücksichtslose Ausbeutung der Natur nicht mehr mit ansehen. Das ist lange her, doch die Ausbeutung ist noch immer aktuell und hat die Klima- und Naturkrise zur Folge. Das sind Gründe, warum Naturschutzarbeit wichtiger ist denn je. Als NABU engagieren wir uns weiterhin für Mensch und Natur und setzen dabei auf Ihre Unterstützung. Denn nur gemeinsam kann es gelingen, die Krisen der Zeit zu bewältigen.

Packen wir es an!

Artenschutz bei der Gebäudesanierung

Arbeitshilfe Artenschutz für die energetische Gebäudesanierung - Schwerpunkt Vögel (pdf)

Stunde der Wintervögel 5. bis 7. Januar 2024

Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion

Im Januar 2024 geht unsere bundesweite „Stunde der Wintervögel“ in die vierzehnte Runde. Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) rufen Naturfreund*innen auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Die Zählung findet vom 5. bis 7. Januar 2024 statt.

Weitere Informationen hier.

Meisenknödel selber herstellen

Das richtige Futter für die verschiedenen Geschmäcker

Als Futter grundsätzlich ungeeignet sind alle gewürzten und gesalzenen Speisen (Speck, Salzkartoffeln). Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt. In ihrer Ernährungsweise teilen sich die Vögel in zwei Gruppen: die Weichfutterfresser und die Körnerfresser.
Weichfutterfresser suchen sich ihre Nahrung bevorzugt am Boden. Reine Weichfutterfresser sind Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Amsel und Star. Sie fressen tierische Kost oder nur sehr feine Sämereien. Ihnen ist mit grobem Körnerfutter nicht geholfen. Bieten Sie ihnen daher Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen und Obst oder das in Zoofachgeschäften erhältliche Mischfutter an. Ein besonderer Leckerbissen sind in heißem Öl getränkte Haferflocken.
Die flexibleren unter den Weichfressern, die „Allesfresser“ wie Meisen, Spechte und Kleiber stellen sich im Winter auf Körner um und nehmen auch Sonnenblumenkerne, Hanf und Mohn an.
Zu den Körnerfressern zählen beispielsweise Finken, Sperlinge und Ammern. Sie sind mit einem kräftigen Schnabel ausgerüstet und fressen Sonnenblumenkerne, Hanf und andere Sämereien aus Futtermischungen.
Für die Weichfutter- und Allesfresser eignen sich auch Fett-Körner-Mischungen (Meisenknödel, Ringe) sofern diese gut erreichbar sind. Die meisten reinen Weichfutterfresser nehmen diese Talgmischungen aber bevorzugt zerbröselt vom Boden auf. Das Fett ersetzt dabei die tierische Kost. Solche Fett-Körner-Mischungen haben zudem den Vorteil, dass die Körner in einem Fettgemisch vor Nässe geschützt sind.

Deutschlandpakt

Mit mehr als 900.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert für die Natur und fördert naturkundliche Kenntnisse für ein aktives Naturerleben.

Der Präsident des NABU und die NABU-Landesvorsitzenden haben am 6. Oktober 2023 in einem eindringlichen Appell an den Bundeskanzler und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vor den geplanten Einschnitten im Umwelt- und Naturschutz durch den “Deutschlandpakt” gewarnt. Nach Ansicht von Deutschlands mitgliederstärkstem Umweltverband drohen die Neuregelungen nicht nur zu einer Aussetzung von Umweltverträglichkeitsprüfungen zu führen, sondern auch den Zugang zu Gerichten als letztes Mittel zur Lösung von Natur- und Artenschutzkonflikten an immer mehr Stellen unmöglich zu machen. Die NABU-Landesvorsitzenden fordern die Landesregierungen auf, diese Maßnahmen abzulehnen und keinesfalls weitere Verschärfungen vorzunehmen, um den dringend notwendigen Schutz der Ökosysteme endlich gewährleisten zu können. Es ist ein Irrweg, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gegen eine vermeintlich kurzfristig erreichbare Beschleunigung beim Bau von Verkehrs-, Energie- und Industrieanlagen auszuspielen.

Vogel des Jahres 2024

05. Oktober 2023 – Deutschland hat gewählt: Der künftige Vogel des Jahres 2024 wird der Kiebitz sein – damit löst er ab Januar den amtierenden Jahresvogel, das Braunkehlchen, ab. Fast 120.000 Menschen haben sich an der vierten öffentlichen Vogelwahl vom NABU und seinem bayerischen Partner, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), beteiligt.

Auf den Kiebitz entfielen dabei 33.289 Stimmen (27,8 Prozent), 27.404 (22,9 Prozent) auf den Steinkauz, 25.837 (21,5 Prozent) für das Rebhuhn, 23.239 (19,4 Prozent) auf die Rauchschwalbe und 10.152 (8,5 Prozent) für den Wespenbussard.

„Wieder haben weit über 100.000 Menschen aus ganz Deutschland an unserer öffentlichen Vogelwahl teilgenommen. Das Interesse an der heimischen Vogelwelt ist ungebrochen. Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer.

Hecken zurückschneiden oder entfernen

Ein radikaler Rückschnitt oder gar das Entfernen einer Hecke ist nur in der Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar erlaubt, damit Vögel nicht beim Brüten gestört werden. Vom 1. März bis zum 30. September ist lediglich ein "schonender Form- und Pflegeschnitt" erlaubt, sofern Sie dabei auf die in der Hecke lebenden Tiere Rücksicht nehmen.

Ein Rückschnitt der Hecke ist im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht unter Umständen sogar vorgeschrieben: Zum Haus gehörende Hecken dürfen nämlich nicht auf den Gehweg oder die Straße hinauswachsen, um die Verkehrssicherheit nicht zu gefährden.

Hummeln

 

Jeder kennt sie. Jeder liebt sie: die plüschigen Summer und Brummer – die Hummeln. Sie sind gute Flieger und sehr nützlich. In Mitteleuropa leben etwa 50 verschiedene Hummelarten. Jede Art hat individuelle Farben und Muster, so dass sie daran sehr gut auseinander zu halten sind. Ackerhummel, Erdhummel und Steinhummel sind drei der häufigsten Arten. Können Sie sie unterscheiden?

Weitere interessante Einzelheiten beim NABU.
 

2023 wieder Störche am Feilbach

Das Storchennest des NABU am Feilbach in Altstadt ist nach dreijähriger Pause in diesem Jahr wieder bewohnt. Das Paar, welches zuletzt 2020 hier gebrütet hat, ist seit der Brutsaison 2021 in Limbach am Seniorenheim heimisch geworden. Aber nun ist wieder Leben in die Feilbachaue nahe der Woogsacker Mühle gekommen.

Das Weibchen ist nicht beringt; das Kennzeichen des Männchens konnte im Laufe der Brutsaison abgelesen werden. Er trägt die Nummer AP855, ist 3 Jahre alt und stammt vom Kirchheimer Hof bei Dietrichingen.

Die beiden legten in diesem Jahr 4 Eier und brachten 2 Jungvögel zum Ausfliegen.

Drohnen stören unsere Vögel

Lebach – Aus gegebenem Anlass weist der Naturschutzbund (NABU) darauf hin, dass Multikopterflüge (sog. Drohnen) in ausgewiesenen Naturschutzgebieten bzw. NATURA-2000-Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich verboten sind. Insbesondere zur Fortpflanzungszeit reagieren gerade störungsempfindliche Vogelarten besonders sensibel auf derartige Beeinträchtigungen, die im ungünstigsten Fall zur Brutaufgabe führen können.

Konkreter Hintergrund sind die begleitenden Umstände bei einer großen Demonstrationsveranstaltung von Mitarbeitenden eines saarländischen Automobilwerkes im vergangenen Oktober am Cloef-Aussichtspunkt an der Saarschleife. Die Kundgebung wurde von einer beauftragten Firma unter Zuhilfenahme von Multikopter-Aufnahmen dokumentiert. Das Fluggerät bewegte sich dabei auch über dem angrenzenden Naturschutzgebiet und störte nachweislich die dort lebenden Wanderfalken, wie ein Mitarbeiter der AG Wanderfalken vor Ort feststellen musste.

Ähnliches gilt auch außerhalb von Schutzgebieten, wenn uneinsichtige Hobbyflieger spektakuläre Drohnenaufnahmen an Horstplätzen streng geschützer Großvogelarten, etwa von Greifvögeln oder Störchen, aufzeichnen wollen. Auch das ist ohne entsprechende artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung, deren Beantragung hinreichend begründet sein muss, unzulässig. Entsprechende Verstöße sind insbesondere bei Vorsatz sogar strafbewehrt.

Die betreffenden Schutzgebietsflächen, die einer Flugbeschränkung unterliegen, können über die Anwendung Schutzgebietskataster des Saarlandes, abrufbar über das Geoportal Saarland, https://geoportal.saarland.de, eingesehen werden.

Für Rückfragen:

Wendelin Schmitt, Geschäftsstellenleiter, E-Mail: wendelin.schmitt@NABU-saar.de

Der Vogel des Jahres 2023 ist gewählt

Zum dritten Mal in Folge hat die breite Öffentlichkeit den Vogel des Jahres 2023 gewählt.
Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) hat mit deutlichem Abstand zu seinen vier Mitstreitern den Sieg eingeflogen mit 43,5 Prozent. Mit dem Wahlslogan „Wiesen wieder wilder machen“ machte der Wiesenbrüter bei der Vogelwahl auf den Rückgang von Wiesen und Brachen sowie die intensivierte Landwirtschaft aufmerksam.

Auf Platz zwei folgt hinter dem Braunkehlchen der Feldsperling (18 %), den dritten und vierten Rang belegen der Neuntöter (16,4 %) und der Trauerschnäpper (15,6 %). Das Teichhuhn (6,5 %) folgt etwas abgeschlagen auf dem letzten Rang. Insgesamt wurden fast 135.000 Stimmen für die Kandidaten abgegeben – das Braunkehlchen erhielt davon allein 58.609 Stimmen.

NABU Vogel-Porträts: Steckbriefe und Bilder von 314 Vogelarten in Deutschland

Wie viele Blaukehlchen brüten in Deutschland, wie balzen Kraniche und wie sehen eigentlich Kampfläufer aus? In unseren Vogelporträts haben wir viele Zahlen, Informationen und Bilder von unseren heimischen Vögeln zusammengestellt. Schauen Sie doch mal rein.

Keine Angst vor Hornissen

Bei anhaltend schönen Sonnentagen lassen sich Hornissen, Wespen und Co wieder vermehrt in unseren Gärten blicken. Kein Grund zur Panik, wenn einige einfache Regeln beachtet werden.

Hornissen sind vom Aussterben bedroht und deshalb durch das Bundesnaturschutzgesetz und durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Die Hornisse darf nicht getötet und ihr Nest nicht beschädigt oder sogar zerstört werden. Die friedliche Hornisse sticht nur, wenn sie sich bedroht fühlt. Der Anlass ist meist vermeidbares menschliches Fehlverhalten.

Ist es passiert, bewahren Sie Ruhe. Es ist ein Märchen, dass Hornissenstiche gefährlicher sind, als Bienen- und Wespenstiche. Die Hornisse wehrt sich mit einem Adrenalinhemmer gegen ihren vermeintlichen Angreifer. Die Einstichstelle gleich kühlen. Nehmen Sie keinen Alkohol zu sich, besser einen starken Kaffee, der den Kreislauf anregt und die Adrenalinausschüttung verstärkt. Bei mehreren Stichen kann Calcium genommen werden.

Liegt eine Insektenstich-Allergie vor (2 - 3% der Bevölkerung) sicherheitshalber sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen. Allergiker sollen im Sommer und Herbst immer ein Notfallset mitführen.

Der NABU Saarland, das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) als Artenschutzbehörde und die saarländischen Hornissenberater setzen sich dafür ein, dass Hornissennester geschützt und erhalten bleiben können. Deshalb beraten wir Bürgerinnen und Bürger, die sich wegen Hornissen in ihrer Wohnumgebung Sorgen machen, gerne und ausführlich.

Weitere Einzelheiten im NABU-Flyer (pdf).

Kontakt: NABU Saarland, Landesgeschäftsstelle, Tel. 0 68 81 / 9 36 19 - 0

Tränke für Vögel

Genauso wie andere Tiere müssen auch Vögel trinken. Eine Vogeltränke im Garten ist daher ein willkommenes Angebot. Hier können sich die Federfreunde erfrischen, sich putzen und trinken. Darüber freuen sich nicht nur die Vögel – der Anblick bereitet auch uns Menschen immer wieder Freude. Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser möglichst täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Damit die Vögel keiner Katze zum Opfer fallen, sollte das Vogelbad in mindestens anderthalb Metern Höhe angebracht werden.

Morgens ein Konzert erleben

Stellen Sie Ihren Wecker nach den Piepmätzen!

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher*innen am Morgen ein wahres Vogelstimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen.

Der Sonnenaufgang ist dabei der Referenzzeitpunkt. Fast alle Vogelarten beginnen bereits vor Sonnenaufgang zu singen, die ersten bereits, wenn es noch fast vollständig dunkel ist. Mit fortschreitendem Frühjahr verlagert sich daher der morgendliche Gesangsbeginn in immer frühere Morgenstunden. Gleichzeitig sind die Vögel im Osten wegen des früheren Sonnenaufgangs immer früher dran als Artgenossen weiter im Westen.

Auffangstationen im Saarland

Programm 2024

Was haben wir für 2024 an Exkursionen und Wanderungen geplant?

Das vorläufige Programm finden Sie hier.

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NiS - Naturschutz im Saarland

Bei uns wird nicht gegendert!

Wir nutzen keine "Sternchen" - wir wollen unsere deutsche Sprache nicht verschandeln. Selbstverständlich wenden wir uns gleichermaßen an Frauen, Männer und alle anderen Menschen.